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Kleine schottische Insel beschränkt Besucherzahlen
Ulva, eine kleine schottische Insel, musste nach einem Besucheransturm infolge eines BBC-Fernsehauftritts die Besucherzahlen begrenzen.

Ulva-Bootsanleger. Foto: Zenit/Wikipedia
Ulva war Teil der BBC-Dokumentarserie „Banjo and Ro's Grand Island Hotel“ und eines ambitionierten Boutique-Hotelprojekts.
Banjo and Ro's Grand Island Hotel Die Serie begleitet den Innenarchitekten Banjo Beale (Gewinner des britischen Masterstudiengangs Innenarchitektur) und seinen Ehemann Ro bei ihrem Versuch, eine verfallene Villa auf der Isle of Ulva, einer abgelegenen und rauen Insel vor der Westküste Schottlands, in ein luxuriöses Refugium zu verwandeln.
Die kleine Insel ist nur mit der Passagierfähre erreichbar, fünf Minuten von der Isle of Mull entfernt, und hat lediglich 16 Einwohner.
Um die lokalen Einrichtungen und die Bewohner zu entlasten, haben die Fährbetreiber den Fährbetrieb zur Isle of Mull sonntags während der Sommersaison eingestellt. Dadurch ist Ulva für Tagesbesucher praktisch nicht erreichbar.
Die Fährbetreiber gaben an, die Nachfrage habe die Erwartungen weit übertroffen und die ohnehin begrenzte Infrastruktur und die ansässigen Unternehmen, darunter das Restaurant „Boathouse“, stark belastet.
Gäste mit bestehenden Unterkunftsbuchungen können im Juni, Juli und August weiterhin sonntags reisen.
Ulva, bekannt für seine raue Landschaft, den reichen Wildbestand und das Fehlen asphaltierter Straßen, befindet sich seit 2018 im Besitz der Gemeinde. Es wurde von der North West Mull Community Woodland Company erworben, als es nur sechs Einwohner hatte.
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