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Thailand verkürzt visafreie Aufenthalte
Thailand verschärft die Visabestimmungen für Touristen nach einer Welle von Drogenhandel, Menschenhandel und illegalen Geschäften mit Beteiligung von Ausländern.

Insel Tarutao, Thailand. Foto: Vyacheslav Argenberg/Wikipedia
Die Behörden erwägen, die visafreie Aufenthaltsdauer für Reisende aus über 90 Ländern, darunter auch aus Europa, von 60 auf 30 Tage zu verkürzen.
Thailand hatte die visafreie Aufenthaltsdauer im März 2025 von 30 auf 60 Tage verlängert, um den Tourismus, eine wichtige Säule der Wirtschaft, anzukurbeln.
Bei Genehmigung könnte das bisherige System, das Touristen die Möglichkeit bot, ihren 30-tägigen Aufenthalt gegen eine Gebühr von 1.900 Baht (50 €) um weitere 30 Tage zu verlängern, wieder eingeführt werden.
Langzeitbesucher können außerdem das Destination Thailand Visa (DTV) beantragen, ein fünfjähriges Visum zur mehrfachen Einreise, das speziell für digitale Nomaden, Remote-Arbeiter und Kulturreisende konzipiert wurde.
Das DTV ermöglicht Aufenthalte von bis zu 180 Tagen pro Einreise mit einer einmaligen Verlängerung um weitere 180 Tage.
Antragsteller müssen Ersparnisse in Höhe von mindestens 500.000 Baht (13.000 €) nachweisen und, im Falle von Remote-Arbeitern, einen Nachweis über eine Beschäftigung außerhalb Thailands erbringen.
