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    Paläontologen haben eine neue Art fleischfressender Reptilien entdeckt

    Brasilianische Paläontologen der Bundesuniversität Santa Maria haben eine neue Art fleischfressender Reptilien entdeckt, die vor etwa 240 Millionen Jahren, also vor dem Erscheinen der Dinosaurier, lebte.



    Spekulative Rekonstruktion des Lebens von Tainrakuasuchus bellator durch Caio Fantini. Foto: Wikipedia


    Das Tier, Tainrakuasuchus bellator genannt, war etwa 2,4 Meter lang und wog rund 60 Kilogramm.

    Dieses Raubtier gehörte zur Gruppe der Pseudosuchier, einem Vorfahren der heutigen Krokodile, und zählte zu den Spitzenprädatoren der Trias.

    Dank seines langen Halses, des schmalen Kiefers und der scharfen, gebogenen Zähne jagte es seine Beute schnell und präzise.

    Die Fossilien wurden im Mai 2025 in Dona Francisca im Bundesstaat Rio Grande do Sul entdeckt. Das Teilskelett umfasst den Oberkiefer, das Becken und Wirbel.

    Die Analyse ergab das Vorhandensein von Osteodermen – knöchernen Platten, die in die Haut eingebettet sind und denen heutiger Krokodile ähneln – was darauf hindeutet, dass das Tier eine Art Schutzpanzer besaß.

    Laut den Forschern stärkt diese Entdeckung die Verbindung zwischen der prähistorischen Fauna Südamerikas und Afrikas, die während der Trias gemeinsam den Superkontinent Pangaea bildeten.

    Der nächste bekannte Verwandte dieses neuen Reptils wurde in Tansania entdeckt.

    5 MAI 2026

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