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NASA schaltet Instrument auf Voyager 1 ab, um den Betrieb der Raumsonde aufrechtzuerhalten
Am 17. April gaben Ingenieure des Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA in Südkalifornien den Befehl, ein Instrument an Bord von Voyager 1 namens LECP (Low-energy Charged Particles Experiment) abzuschalten.

Missionsingenieure des Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien schalteten am 17. April 2026 das LECP-Experiment (Low-energy Charged Particles Experiment) an Bord von Voyager 1 ab. Foto: NASA/JPL-Caltech
Die nuklearbetriebene Raumsonde hat nur noch wenig Energie, und das LECP-Experiment wird abgeschaltet. Das LECP gilt als beste Methode, den Betrieb der ersten interstellaren Sonde der Menschheit aufrechtzuerhalten.
Seit dem Start von Voyager 1 im Jahr 1977 – also seit fast 49 Jahren – ist das LECP nahezu ununterbrochen in Betrieb.
Es misst niederenergetische geladene Teilchen, darunter Ionen, Elektronen und kosmische Strahlung aus unserem Sonnensystem und unserer Galaxie.
Es liefert entscheidende Daten über die Struktur des interstellaren Mediums und detektiert Druckfronten sowie Regionen mit unterschiedlicher Teilchendichte jenseits unserer Heliosphäre.
Die beiden Voyager-Sonden sind die einzigen Raumsonden, die weit genug von der Erde entfernt sind, um diese Informationen zu liefern.
Die Entscheidung, welches Instrument als Nächstes abgeschaltet wird, fiel nicht spontan.
Vor Jahren setzten sich die Wissenschafts- und Ingenieurteams von Voyager zusammen und einigten sich auf die Reihenfolge, in der Teile der Raumsonden abgeschaltet werden sollten, um die einzigartige wissenschaftliche Arbeit der Mission weiterhin zu gewährleisten.
Von den zehn identischen Instrumentensätzen, die jede Raumsonde trägt, wurden bisher sieben abgeschaltet. Bei Voyager 1 stand als nächstes das LECP auf der Liste. Das Team schaltete das LECP bei Voyager 2 im März 2025 ab.
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